Der anti Weltreise Beitrag

Stinkige Zimmer, eingelaufene Kleidungsstücke und nervige Menschen sind die wenigstens Dinge die dich auf deiner Reise nerven können. In diesem Beitrag sprechen wir über die Dinge, die uns so richtig auf die Palme bringen! Viele Dinge sind natürlich überspitzt dargestellt, also alles mit Humor nehmen!

Hostelhorror

Horror Nr. 1: Die Ignoranz deiner Mitbewohner

Wir erwarten sicherlich nicht, mit jedem, dem wir in einem Hostel oder Hotel treffen, sehr enge Freunde zu werden. Aber wir haben nichts gegen einen schnellen Austausch oder ein vorsichtiges Nicken, schließlich schläfst du im schlimmsten Fall für die nächsten Tage im selben Zimmer.

Aber es stellt sich heraus, dass sich manche Menschen noch weniger für andere interessieren als wir. Anders können wir uns nicht erklären, warum es manchen Hostelgäste gibt, dem schon ein kurzes „Hallo“ zu viel ist und andere uns lieber ganz ignorieren.

Horror Nr. 2: die geistig nicht Anwesenden Mitarbeiter

Wir möchten nicht begrüßt werden als wenn wir in einem 5 Sterne Luxusresort auf den Malediven sind, aber wir erwarten von der Rezeption mehr als „nur“ die Schlüsselübergabe. Es sollte schon ein gewisses Maß an Grundinformation vorhanden sein.

Es ist in Ordnung, wenn die Mitarbeiter relevante Informationen über das Hostel bereitstellen: Check-out-Zeit, Frühstücksoptionen oder WLAN-Passwörter. Es ist schön, wenn sie dir das Zimmer und das Hostel persönlich zeigen, und es ist wirklich toll, wenn sie dir auch Informationen über die Stadt und Aktivitäten geben. Einige Hostels erreichen nicht einmal das Niveau „nett“, vielleicht weil sie es nicht wollen, vielleicht weil das Personal überhaupt kein Englisch spricht oder weil sie von nichts wirklich Ahnung haben.

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Horror Nr. 3: Schlaf? Fehlanzeige!

Wir versuchen uns immer so lautlos wie es nur geht durch die Zimmer zu bewegen, machen uns -außerhalb des Zimmers- Gedanken über unsere Reisepläne, packen unseren Rucksack usw. usw. und versuchen so gut es geht die anderen nicht vom schlafen abzuhalten. Leider können wir das von vielen anderen Hostelgästen anscheinend nicht erwarten.

Offensichtlich scheinen sich viele keine Gedanken darüber zu machen, dass es andere stören könnte, wenn man sich morgens um 5:00Uhr lautstark im Zimmer unterhält, 300 Mal den Reißverschluss von seinem Backpack betätigt oder die grundlegende Körperhygiene direkt neben deinem Bett in dem man gerade schläft, stattfindet.

Horror Nr. 3: Schwitzen, frieren, schwitzen, frieren

Phils absolutes Hassthema und Aufreger Nr. 1! Stell dir vor, du reist in ein Land, in dem kontinuierlich Temperaturen von 35 Grad herrschen, wo die Luftfeuchtigkeit konstant über 85 Prozent liegt und die Temperaturen in der Nacht nie unter 30 Grad fallen. Da möchten wir liebend gerne bei angenehmen 22 Grad in der Nacht schlafen und nicht am nächsten Morgen aus dem Bett schwimmen müssen, weil wir uns zu Tode geschwitzt haben.

Wie wunderbar, dass man sich oftmals für oder gegen einen klimatisierten Raum entscheiden kann. Du kannst dir schon denken, dass uns diese Entscheidung welchen Raum wir buchen immer sehr leicht fällt. Voller Vorfreude eine gemütliche Nacht bei angenehmen 18–22 Grad zu verbringen legt man sich dann schließlich ins Bett um schweißgebadet gegen 2:00Uhr morgens aufzuwachen um festzustellen, dass wieder irgendein Vollpfosten die AC auf 28 Grad gestellt hat?! Was zur Hölle?

Also Leute, dann bucht doch ein Zimmer ohne Klimaanlage!

Komfortzone? Gibt es nicht!

In den meisten westlichen Ländern wird deine Komfortzone respektiert, wie groß bzw. klein diese ist, ist von Mensch zu Mensch natürlich unterschiedlich. In den letzten Monaten ist unsere schon etwas kleiner geworden. Ein Mindestmaß an Abstand zu fremden Menschen bevorzugen wir trotzdem noch!

Ich liebe diesen Lifestyle! Heute hier, morgen dort?

Beispiel für einen unserer Reisetage.

  • 03:00Uhr Aufstehen
  • 04:00Uhr Fahrt zum Flughafen
  • 05:00Uhr Ankunft am Flughafen
  • 05:30Uhr Einchecken, Sicherheitscheck
  • warten, warten, warten
  • ups, ankommender Flug hat Verspätung
  • 09:30Uhr Abflug nach Manila
    • 13:00Uhr Ankunft in Manila
  • 13:30Uhr Gepäck abholen und wieder einchecken
  • warten, warten, warten
  • 16:30Uhr Abflug nach Cebu City
    • 18:00Uhr Ankunft in Cebu City
  • 18:30Uhr Gepäck abholen
  • 18:45Uhr Simkarten kaufen, Geld abholen usw.
  • 19:00Uhr Hunger
  • 19:00Uhr Endlich ins Taxi
  • 19:30Uhr Ankunft im Hostel
  • Bier, Bier, Bier

Ihr seht also, mal eben so von A nach B kommen ist nicht mal ebenso schnell erledigt. Und nach so einem Tag brauchen wir definitiv einen Tag Ruhe!

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Neue Menschen kennenlernen ist so toll!

Das stimmt wohl, wir haben sehr viele wundervolle Menschen kenn gelernt, tolle Abende gehabt, Häuser zusammen gemietet und wundervolle Lebensgeschichten gehört. Wenn du allerdings 100 Mal deine Reisegeschichte erzählst, 100 Mal die Reisegeschichten der anderen hörst, bist du es irgendwann leid.

Freunde? Fehlanzeige!

Es stimmt schon, du wirst wunderbare Menschen kennenlernen, die schönsten Geschichten zu erzählen haben und dich dein ganzes Leben an diese Zeit und diese Menschen erinnern. ABER wahre Freundschaften sind nur schwierig zu knüpfen. Wenn du alleine unterwegs bist, wirst du keinen an deiner Seite haben, mit dem du deine wahren Sorgen und Ängste teilen kannst. Naja dafür gibt es genug Bier 🙂

5 T-Shirts, 3 Hosen und ein Paar Schuhe

Das „oh ich kann gar kein Deutsch mehr sprechen“ Syndrom

Ok zugegeben, wenn man sich 5 Monate in folge, fast ausschließlich auf Englisch unterhält und dann plötzlich wieder ins Deutsche wechselt, kann es unter Umständen schon schwerfallen die passenden Wörter zu finden. Anscheinend verlieren aber diejenigen, die vorher 25 Jahre fast ausschließlich Deutsch gesprochen haben, ihre kompletten Deutschkenntnisse. Well this is kein Problem für us ist aber really nervig! Bitte just continue speak Englisch oder lass es doch einfach!

Fortsetzung folgt ….

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